Verstärkung der Sperranlagen am Brandenburger Tor: Aus Betonplatten wird eine zwei Meter starke und zwei Meter hohe Mauer errichtet; Aufnahme 20. November 1961. (Foto: Polizeihistorische Sammlung des Polizeipräsidenten in Berlin)
Panzersperren und Mauer in Berlin, Blick von Ost nach West, Aufnahme 1980er Jahre (Foto: Berliner Mauer-Archiv Hagen Koch)
28 Jahre, zwei Monate und 27 Tage trennte die Berliner Mauer die Menschen in Ost und West. Die Mauer durchschnitt die Infrastruktur der Stadt, verlief mitten durch Gebäude, unterbrach Straßen, Wasserwege und Schienenverkehr, zerriss Familien, trennte Freunde und Liebespaare und zerstörte Hoffnungen und Leben. Die Mauer war omnipräsent. Allein der Versuch, die Berliner Mauer zu überwinden, endete zwischen 1961 und 1989 für mehr als 100 Menschen tödlich. Zehntausende, die die DDR verlassen wollten, wurden diskriminiert, kriminalisiert und eingesperrt. Der Bau der Berliner Mauer am 13. August 1961 zementierte die politische Spaltung Deutschlands und Europas. Sie wurde weltweit zum Symbol für den Kalten Krieg, der die Welt politisch in eine östliche und eine westliche Hemisphäre spaltete.
Walter Ulbricht auf einer internationalen Pressekonferenz in Ost-Berlin: „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!"; Aufnahme 15. Juni 1961 (Foto: Bundesarchiv, Bild 183-83911-0002 / CC-BY-SA 3.0)
Dementsprechend war der Fall der Mauer in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1989 ein welthistorisches Ereignis, das als Symbol für das Ende des Kalten Krieges, die Aufhebung der Teilung Deutschlands und des europäischen Kontinents steht.
Am Anfang und am Ende der Geschichte der Mauer standen Pressekonferenzen in Ost-Berlin. Am 15. Juni 1961 verkündete SED-Chef Walter Ulbricht, keine Mauer bauen zu wollen: „Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten."
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RIAS-Mitschnitt der Internationalen Pressekonferenz von SED-Chef Walter Ulbricht in Ost-Berlin, 15. Juni 1961 (Quelle: Deutsches Rundfunkarchiv)
Günter Schabowski gibt auf der internationalen Pressekonferenz in Ost-Berlin die neue Reiseregelung bekannt; Aufnahme 9. November 1989 (Foto: DRA)
Die Pressekonferenz von SED-Politbüromitglied Günter Schabowski am 9. November 1989 wurde berühmt durch einen Irrtum. Auf die Frage, wann die von ihm verkündete neue Reiseregelung für DDR-Bürger in Kraft träte, antwortete er zögernd: „Das tritt nach meiner Kenntnis – ist das – sofort, unverzüglich."
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DDR öffnet Grenze, Bericht von Erhard Thomas über Schabowskis Pressekonferenz (Quelle: Tagesschau vom 9. November 1989)
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Mauerdurchbruch: Nach dem Fall der Mauer am Grenzübergang Bornholmer Straße erklärt ein Volkspolizist einer Ost-Berlinerin die geplante Reiseverordnung, 10. November 1989 (Quelle: RIAS-TV / Deutsche Welle)
Auf der Panzermauer am Brandenburger Tor; Aufnahme 9./10. November 1989 (Foto: Bundesregierung, Fotograf: Klaus Lehnartz)